Filmvorführung ‚Die Möllner Briefe‘ im Rahmen der SchulKinoWochen Bayern
Verschiedene Klassen unserer Berufsschule besuchten im März drei Sondervorstellungen des Dokumentarfilms „Die Möllner Briefe“. Ziel war die historische Bildung, Sensibilisierung für NS-Gewalt und Förderung von Diskussionen über Erinnerungskultur.
Der Dokumentarfilm rekonstruiert die rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992 und ihre langfristigen Folgen für Überlebende, besonders İbrahim Arslan. Die Regisseurin Martina Priessner begleitet Arslan bei der Entdeckung hunderter Solidaritätsbriefe, die jahrzehntelang unbeachtet im Stadtarchiv lagen, und trifft mehrere Verfasserinnen. Der Film verknüpft persönliche Erinnerungen, Familienverlust und institutionelles Versagen, thematisiert Erinnerungskultur und späte Solidarität.
Johann Biller